Was gibt es Neues?
Physik-LK blickt hinter die Kulissen der Energiewende
Wie wird eigentlich der Strom erzeugt, der täglich aus der Steckdose kommt? Und welche Rolle spielen moderne Kraftwerke in einer Energieversorgung, die zunehmend auf Wind- und Solarenergie setzt? Diesen Fragen ging der Physik-Leistungskurs des Adalbert-Stifter-Gymnasiums Castrop-Rauxel bei einer Exkursion zum Gas- und Dampfturbinenkraftwerk (GuD) in Herne nach.
Im Rahmen einer exklusiven Führung erhielten die Schülerinnen und Schüler spannende Einblicke in den laufenden Betrieb einer der modernsten Kraftwerksanlagen Deutschlands. Dabei konnten sie Bereiche besichtigen, die normalerweise nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sind, und erfuhren aus erster Hand, wie moderne Energietechnik funktioniert.
Stromerzeugung mit zwei Turbinen
Das GuD-Kraftwerk Herne basiert auf dem Prinzip der kombinierten Gas- und Dampfturbinenanlage. Zunächst wird Erdgas in einer Gasturbine verbrannt. Die dabei entstehenden heißen Abgase treiben nicht nur die Gasturbine an, sondern werden anschließend genutzt, um Wasser zu erhitzen und Dampf zu erzeugen. Dieser Dampf treibt wiederum eine zweite Turbine an. Durch die doppelte Nutzung der eingesetzten Energie erreicht das Kraftwerk einen besonders hohen Wirkungsgrad. (Siemens Presse)
Zusätzlich arbeitet die Anlage nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung. Die entstehende Wärme wird nicht ungenutzt an die Umwelt abgegeben, sondern in das Fernwärmenetz des Ruhrgebiets eingespeist. Dadurch können zahlreiche Haushalte gleichzeitig mit Wärme versorgt werden. Mit einem Brennstoffnutzungsgrad von über 85 Prozent zählt das Kraftwerk zu den effizientesten Anlagen seiner Art weltweit. (Siemens Presse)
Bedeutung für die Energiewende
Besonders interessant war für die angehenden Physikerinnen und Physiker die Rolle des Kraftwerks in der Energiewende. Zwar basiert die Anlage derzeit noch auf dem fossilen Energieträger Erdgas, sie ersetzt jedoch ältere Kohlekraftwerke und verursacht dadurch deutlich weniger CO₂-Emissionen. Zudem kann das Kraftwerk seine Leistung sehr schnell anpassen und so Schwankungen bei der Stromerzeugung aus Wind- und Solaranlagen ausgleichen. (steag-iqony-group.com)
Das Kraftwerk gilt daher als wichtige Brückentechnologie auf dem Weg zu einer klimaneutralen Energieversorgung. Bereits heute ist die Anlage technisch darauf vorbereitet, künftig Wasserstoff beizumischen und perspektivisch einen immer größeren Anteil erneuerbar erzeugten Wasserstoffs zu nutzen. Damit kann sie auch langfristig einen Beitrag zur sicheren und nachhaltigen Energieversorgung leisten. (steag-iqony-group.com)
Technik hautnah erleben
Während der Führung beeindruckten vor allem die gewaltigen Dimensionen der Anlage: Turbinenhallen, Rohrleitungssysteme und Leitstände verdeutlichten, welche technischen Herausforderungen hinter einer zuverlässigen Strom- und Wärmeversorgung stehen. Viele Inhalte aus dem Physikunterricht konnten dabei direkt in der Praxis wiederentdeckt werden – von Thermodynamik über Energieumwandlung bis hin zu Fragen der Effizienzsteigerung.
Der Besuch des GuD-Kraftwerks Herne bot dem Physik-Leistungskurs damit nicht nur spannende Einblicke in moderne Energietechnik, sondern auch einen anschaulichen Blick auf die Herausforderungen und Chancen der Energiewende. Für alle Beteiligten war es ein lehrreicher und beeindruckender Tag, der die im Unterricht behandelten Inhalte auf eindrucksvolle Weise erlebbar machte.
Die 7a ist dem Feinstaub auf der Spur
Feinstaub umgibt uns fast immer und überall. Doch welche Auswirkung hat er auf unseren Körper?
Dieser Frage ist die 7a im Schülerlabor der Alfried-Krupp-Stiftung an der Ruhr-Unversität Bochum nachgegangen. Nach einer kurzen Einführung, was Feinstaub überhaupt ist, wurden verschiedene Arten Feinstaub unter dem Mikroskop betrachtet. Schließlich haben die SchülerInnen ein Modellexperiment zur Auswirkung der Feinstaubbelastung in einer Bäckerei geplant und mit selbst zusammengebauten und programmierten Messgeräten (SenseBox) durchgeführt und ausgewertet.
Ergebnis: Man sollte durchaus vorsichtig im Umgang mit Feinstaub sein und wenn es „nur“ Mehl ist!









Erneute Ehrung des ASG als MINT-freundliche Schule
Abnahme der Energiesparhäuser durch die VBZ
Die Verbrauerzentrale Castrop-Rauxel war am 04.07.2025 mal wieder zu Gast im 9er-Technikkurs. Mithilfe von Wärmebildkameras wurden nicht nur die selbst konstruierten Niedrigenergiehäuser der Jungarchitektinnen und -architekten begutachten und auf ihre Tauglichkeit getestet, sondern sie machten auch ein mal etwas anderes Abschlussfoto.
Wettkampf der Roboter
Beim „TechDay 2025“ traten neun Teams des 10er-Technikkurses in einer spannenden Challenge gegeneinander an. Die Disziplinen waren:
– Enten einsammeln
– Brücken verschieben
– Ausgänge finden
– Slalomkurs
Der Dank geht an die Firma Trilux DS, die dieses Event durch viel Engagement möglich gemacht hat.
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Seifenblasen, die nicht platzen
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Die MINT AG beendet das Schuljahr mit springenden Seifenblasen und einem wohlverdienten Abschlusseis.
Medizinische Spritzpumpen, am ASG gefertigt
Der Technik-Kurs der EF hat mit viel technischem Know-How Modelle einer Spritzenpumpe selbst konstruiert und gebaut. Im Original verwendet man sie in Krankenhäusern, um Patienten über einen längeren Zeitraum eine konstante Medikamentendosis zu verabreichen.
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Der EF-Technikkurs nicht von Pappe! Oder doch?
Die Schülerinnen und Schüler des EF-Technikkurses besuchten die Firma THIMM in Castrop-Rauxel und nahmen Einblick die voll automatisierte Produktionsanlage zur Herstellung von Verpackungen aus Wellpappe. Alle gefertigten Dinos fanden ein neues Zuhause! …
Wo unser Schnitzel herkommt…
… haben die Kinder der Klassen 5 in der letzten Woche kennengelernt. Am 26.03. war die Klasse 5c zu Besuch auf dem Biobauernhof Dingebauer. …



































