Startschuss für CyberMentor am ASG

Laura Drebkowski (9d), Hannah Koll (9d) und Jule Perbandt (9e) aus der Junior-Ingenieur-Akademie (WPII-Fach „Technik“) sind drei von insgesamt 18 Mädchen aus den Jahrgangsstufen 7 bis EF, die an der ersten Runde von CyberMentor am ASG teilnehmen. Durch die bestehende Kooperation der Junior-Ingenieur-Akademie (JIA) mit der Initiative CyberMentor hatten sie bereits vor dem offiziellen Start die Gelegenheit, einige MINT-Expertinnen aus Wirtschaft und Wissenschaft kennenzulernen. Sie experimentierten zusätzlich mit MINT-interessierten Mädchen anderer JIA’s an „Grätzel-Zellen“, die – vergleichbar mit herkömmlichen Solarzellen – aus Sonnenlicht elektrischen Strom gewinnen. Parallel hierzu lernten die JIA-Lehrkräfte das Programm CyberMentor kennen und tauschten Ideen für die Integration des Programms in den technisch-naturwissenschaftlichen Unterricht aus.
CyberMentor ist das weltweit größte wissenschaftlich begleitete Online-Mentoring-Programm für Mädchen im Bereich MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Dieses begeistert Mädchen durch geeignete MINT-Rollenmodelle und leistet dadurch einen nachhaltigen Beitrag zur Steigerung des Frauenanteils im MINT-Bereich. Alle Mädchen des Programms erhalten für mindestens ein Jahr eine persönliche Mentorin, die im MINT-Bereich studiert oder arbeitet und die Schülerin ehrenamtlich betreut. Die Mentorin regt als positives Rollenmodell zu MINT-Aktivitäten und -Projekten an und unterstützt ihre Mentee bei allen Fragen rund um den Bereich MINT. Zudem wird den Teilnehmerinnen ein Netzwerk mit bis zu 1.600 MINT-interessierten Mädchen und Frauen geboten. Verschiedene Studiengänge und Berufsprofile können dadurch anschaulich vorgestellt und Erfahrungen ausgetauscht werden.
Ich wünsche allen neuen ASG-Mentees einen guten Start und viele positive Erfahrungen!
Stephanie Eidmann
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Unter der Motto „Mach mit: Klima und Umwelt schützen!“ schrieb die Bürgerstiftung EmscherLippe-Land am Ende des letzten Jahres einen Schulwettbewerb aus. Hierbei nahmen insgesamt 12 Schulen aus der Region teil, die alle entsprechende Projekte aus Arbeitsgemeinschaften, Projektwochen, Projektkursen etc. einreichten. …
Vom 08.11.-10.11.2018 fand die Schülerakademie Mathematik in Münster (SAMMS) statt. Eingeladen waren je ein Sechstklässler aus 50 Gymnasien des Regierungsbezirks Münster. Mathematisch begabte Schülerinnen und Schüler sollen dort in besonderer Weise gefordert und gefördert werden. Anspruchsvolle Aufgabenstellungen aus dem Bereich der Mathematik und ihren Anwendungen dienten als motivierende Herausforderungen. Das ASG wurde vertreten durch Felix Koch (6d), der sich aus den 5 angebotenen Gruppen die mit dem Thema Verschlüsslungen aussuchte. Hier ging es darum, Informationen zu verschlüsseln aber auch zu entschlüsseln. Angefangen beim Cäsar- Code über dessen Weiterentwicklung, der Vigenère-Verschlüsselung, wurde die Fleissner- Schablone, die berühmte Enigma- Codiermaschine und sogar die RSA-Verschlüsselung bearbeitet. Alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler haben sich selbstständig und kreativ mit Fragestellungen auseinandergesetzt, die deutlich über die Anforderungen des Mathematikunterrichts der Jahrgangsstufe hinausgehen. Mit viel Engagement waren sie bei der Sache, sodass sie teilweise sogar an die Pausen erinnert werden mussten. Ein Rahmenprogramm rundete den Aufenthalt ab: Am Donnerstag gab es eine Nachtführung im Münsteraner Zoo, am Freitagnachmittag gab es die Möglichkeit zum Sport zu gehen. Nach dem Abendessen gab es noch eine konstruktive Herausforderung: Aus einer leeren Milchtüte, vier Bierdeckeln, zwei Schaschlikspießen, einem Strohhalm und zwei Gummibändern und etwas Tesafilm sollte ein Fahrzeug (Powerauto) gebaut werden, das möglichst weit fahren kann. Die Präsentation erfolgte am Samstagvormittag. Hier stellten alle Teilnehmer ihre Ergebnisse auf der Bühne des Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasiums vor. Es waren etwa 250 Zuhörer anwesend. Für die nicht bühnenerfahrenen Sechstklässler eine besondere Herausforderung, da sie bisher noch nie vor einer solch großen Kulisse vorgetragen haben. Aber auch dieses haben sie mit Bravour geleistet. Das Wettrennen der Powerautos rundete die Präsentation ab. Sieger wurde ein Fahrzeug, das etwa vier Meter weit fuhr.